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FAIRE WOLLE AUS DEN ANDEN

KARINFRAIDENRAIJ

Strick geht immer. Besonders, wenn die Materialien aus nachhaltiger Produktion stammen und mit der Herstellung die südamerikanische Andenregion unterstützt wird, wie beim deutschen Label KARINFRAIDENRAIJ.

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Vom Model zur Modedesignerin: Die gebürtige Argentinierin Karin Fraidenraij wurde eines Tages in Buenos Aires entdeckt und eroberte daraufhin die Laufstege großer Labels wie Escada, Badgley Mischka oder Ungaro. Gepackt vom Fashion-Fieber startete sie ihr Modedesign Studium an der Akademie Mode und Design in München, dass sie 2007 beendete. Schon ihre Diplom-Arbeit drehte sich um Strick aus Lama- und Alpakawolle. Und dabei blieb Karin Fraidenraij auch, als sie 2009 ihr gleichnamiges Label gründete.

Karin Fraidenraij

Karin Fraidenraij, die Gründerin des gleichnamigen Labels.

Die Grundlage für alle Teile der Kollektion ist die Kameliden-Wolle, – also Wolle von Lamas und Alpakas – die aus traditioneller Zucht im Andenhochland stammt und direkt vor Ort weiter veredelt wird. Mit der Schur beginnt der langer Verarbeitungsprozess erst: Am Anfang wird die rohe Schurwolle von Hand nach Farbe und Qualität sortiert, dann wird sie maschinell gekämmt und gereinigt.

Dabei ist es besonders wichtig, dass das verwendete Wasser wiederaufbereitet werden kann, um einer zunehmenden Verknappung aktiv entgegen zu wirken. Auch die Verwendung von biologisch abbaubaren Seifen ist erforderlich, um die Umwelt nicht zu belasten. Nach dem Trocknen werden Garne gesponnen. Anschließend können sie gefärbt werden oder werden in ihrer natürlichen Farbe für die weitere Produktion ausgeliefert. Die Herstellung von Kameliden-Wolle erfordert also eine große Zahl an ausgebildeten Fachkräften. Deshalb trägt die Branche in Südamerika einen großen Teil dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern.

Lamas in Südamerika

KARINFRAIDENRAIJ arbeitet nur mit ausgesuchten Produktionsstätten in den südamerikanischen Andenstaaten zusammen. Das Kriterium: Sie müssen nach den gleichen ethisch und moralisch hochwertigen Grundsätzen handeln, wie das Label selbst und einen hohen Qualitätsanspruch an sich und an andere stellen. Die Strickerinnen, die die Kollektionen herstellen, arbeiten also unter fairen Bedingungen.

In den Betrieben werden übertarifliche Löhne bezahlt bei gesetzlich geregelten Arbeitszeiten. Für die Arbeitnehmer besteht Versicherungsschutz bei Krankheit und Verletzung, Beiträge zur Alterssicherung werden geleistet.

Zusätzlich wird die Rolle der Frau gefördert und die lokalen Gewohnheiten der Bevölkerung werden respektiert, so wollen z.B. die bolivianische Cholas lieber auf dem Boden sitzend stricken.

Strickerinnen inde Anden

Karin in den Anden bei lokalen Strickerinnen

Die Gründerin schafft es, mit ihrem Label ihre beiden Lebenswelten Europa und Südamerika miteinander zu verbinden. Manchen Stücken sieht man die Nähe Südamerika sofort an: Bunte Streifen erinnern an die Tracht Perus, auch die Schnitte sind zum Teil davon inspiriert. Auf manchen Pullovern findet man sogar Lama-Motive, die momentan voll im Trend liegen. Aber auch andere Einflüsse kann man klar erkennen, zum Beispiel Ornamente aus Asien. Ein spannender Stilmix, immer authentisch, immer sozial, immer ökologisch.

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